Nockherberg 2010: Hilferuf: "Wie soll i 's denn packen?" PDF Drucken E-Mail
Montag, 01. März 2010 17:16

Das passiert dem Barnabas auch selten. Ihm gingen doch glatt die Boshaftigkeiten aus. "Helfts mia amoi: Wie soll i 's denn packen" kapitulierte er vor dem Engagement, Humor und Charme seiner Vorrednerin beim Eiselfinger Nockherberg, Staatsministerin Christine Haderthauer. Dabei war die zum verbalen Schlagabtausch durchaus aufgelegt.

Engagiert, locker, schlagfertig - nicht nur der CSU-Ortsvorsitzende Rupert Oberhuber war angetan von Christine Haderthauers Auftritt beim Eiselfinger Nockherberg.

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Mehr Platz für Kompost PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 06. August 2009 00:00
40000 Quadratmeter sind zu klein. In Eiselfing wird mehr Platz für den Kompost gebraucht. Der Gemeinderat ebnete jetzt den Weg dazu.Eiselfing - Sowohl die Kompostieranlage des Landkreises als auch die benachbarte Firma platzen aus allen Nähten.

Dem Gemeinderat lagen in seiner jüngsten Sitzung jetzt Anträge von beiden zur Erweiterung vor. Wobei die Inhaber der Firma, die Pächter der Landkreiskompostieranlage sind, beides betreiben.

Bei der Kompostieranlage des Landkreises wird schlicht mehr Lagerfläche gebraucht. An der Menge von 30000 Tonnen pro Jahr soll sich nichts ändern. Es wird aber eine direkte Verbindung zum benachbarten Betrieb geschaffen.

«Da wollen wir kein normales Gewerbegebiet», so Bürgermeister Rupert Oberhuber. Deswegen habe sich die Verwaltung in Absprache mit dem Antragsteller und dem Landratsamt auf die Ausweisung eines Sondergebietes auf den Flächen in der Gemarkung Aham geeinigt.

Der bisherige Platz reiche hinten und vorne nicht mehr, so der Bürgermeister, zu viel Material falle an. «Aber dort wird es wenigstens sinnvoll verwertet - früher hat man ja nicht gewusst, wohin mit dem Zeug.»

Das Sondergebiet soll ausgewiesen werden für die Produktion für Substratabfüllung mit Mischwerk, Trockenfermentation zur Verarbeitung von Grüngut, Landschaftspflegematerial und Bioabfall, eine Biogasanlage mit Nachkompostierung, eine Dach-Fotovoltaikanlage, Lagerflächen und die Verbindungsstraße zur bestehenden Kompostieranlage des Landkreises. Dazu ist zunächst eien Änderung des gemeinsamen Flächennutzungsplanes der Stadt Wasserburg sowie der Gemeinden Edling, Soyen und Eiselfing notwendig. Dieser stimmte der Rat bei einer Enthaltung zu.

Auflagen, wie zum Beispiel eine Eingrünung gen Staatsstraße 2092, werden laut Oberhuber dann im Bebauungsplanverfahren geregelt. Dass der Bebauungsplan aufgestellt werden soll, das beschloss der Gemeinderat ebenfalls bei einer Enthaltung ohne Gegenstimme.

Die Genehmigung der ARGE zur Änderung des Flächennutzungsplanes gibt es schon: Oberhuber nutzte die ARGE-Sitzung am Vormittag des Sitzungstages aus, stellte dort das Projekt kurz vor und ließ es abnicken. «Vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderats natürlich», schmunzelte Oberhuber, «aber so müssen wir nicht ein paar Wochen warten.» syl

Quelle: ovb-online.de

 
Tradition mit Biss und Minister PDF Drucken E-Mail
Sontag, 15. Februar 2009 00:00

CSU-Debakel bei der Landtagswahl, Finanzkrise, Rezession: Derzeit läuft wenig rund - auch nicht in Bayern. Doch es gibt Traditionen, die haben auch in unruhigen Zeiten Bestand: Der Eiselberger Nockherberg gehört dazu.


Fastenbock, Deftiges aus der Küche, Musik von der Stadtkapelle Wasserburg, ein launiger Bruder Barnabas und ein hoher politischer Gast - diesmal Staatsminister Siegfried Schneider - prägten auch heuer die Veranstaltung des CSU-Ortsverbandes.

Was haben so unterschiedliche Politikerkarrieren wie jene von Ministerpräsident Horst Seehofer, Erwin Huber, Thomas Goppel und Monika Hohlmeier gemeinsam? Der Auftritt beim Eiselfinger Nockherberg entschied, so zeigte sich Bruder Barnabas alias Michael Leb überzeugt, über Auf- oder Abstieg. Politikerkarrieren werden nicht in München, sondern in Eiselfing gemacht, zog Barnabas beim Derblecken Bilanz. Kein Wunder: Schließlich ist Eiselfing eine CSU-Hochburg: Hier watschte der Wähler die Partei bei der Landtagswahl nicht ab und wählte Bürgermeister Rupert Oberhuber, als CSU-Vorsitzender auch Gastgeber des Abends, mit einer klaren Mehrheit wieder. Trotzdem musste auch der Bürgermeister auf dem Nockherberg, der heuer sein Zehnjähriges feierte, ein paar Seitenhiebe des scharfzüngigen Bruder Barnabas einstecken. Auch Schneider bewies Galgenhumor, etwa bei der Feststellung, dass seine neue politische Aufgabe noch nicht zu den meisten Bürgern durchgedrungen ist. Bei einer Spontanumfrage im vollen Gasthaus Sanftl gab die überwiegende Mehrzahl der 200 Gäste zu, Schneider noch immer mit dem Posten des Bildungsministers zu verbinden. Der Staatskanzleichef nahm's gelassen. Und beschrieb seine neue Aufgabe bescheiden als «Akten vorbereiten».

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Straßenstück wird nicht gesperrt PDF Drucken E-Mail
Sontag, 15. Februar 2009 00:00
Weil die Bodenrillen der Gemeindestraße zwischen der Einmündung in die Staatsstraße bei Freiham und der Kreuzung der Gemeindeverbindungsstraße von Spielberg und Höhfelden so groß sind, dass unter Umständen bei Autos die Ölwanne aufgerissen werden könnte, diskutierte der Gemeinderat in seiner

jüngsten Sitzung, ob die Straße für den Gesamtverkehr mit Ausnahme des landwirtschaftlichen Verkehrs und der Anlieger gesperrt werden sollte. Sie wird nicht gesperrt, allerdings werden für etwa einen halben Kilometer lange Strecke Warnschilder aufgestellt, damit Autofahrer aufpassen.
 
Zwei Biogasanlagen und Kindergarten PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 17. Februar 2009 09:25

Jede Menge Bauanträge standen auf der Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die meisten Diskussionsbeiträge, vor allem zu den Leistungen der geplanten Projekte, gab es zu den beiden Biogasanlagen, die Johann Herzog in Freiham und Lorenz Freiberger in Bachmehring bauen wollen.


Die bislang einzige Biogasanlage im Eiselfinger Gemeindegebiet hat Bürgermeister Rupert Oberhuber und ist damit zufrieden. In der Sitzung wies er nun darauf hin, dass demnächst weitere Anträge zum Bau von Biogasanlagen bei der Gemeinde eingehen werden. Zu den aktuellen Anträgen gab es grünes Licht seitens der Gemeinde.Neben Wintergärten oder Dachgauben ging es auch um die Tekturplanung zur Erweiterung des Kindgartens um eine Kleinkindergruppe im Untergeschoss des Kindergartens. Weil eine Bedarfserhebung der Gemeinde ergab, dass für zehn kleine Kinder meist ab einem bis drei Jahren ein Kindergartenplatz gewünscht wäre. Das Konzept, dafür einen Raum im Untergeschoss zu bauen und für die maximal zwölf Kinder dieser neuen, dann fünften Gruppe zwei Mitarbeiterinnen eingestellt werden sollen, steht, auch die Finanzierung, im Haushalt sind die entsprechenden Mittel vorgesehen. Die Kosten liegen bei 201000 Euro, die Zuschüsse bei 143 000 Euro. Was noch fehlt sind der Zuwendungsbescheid und die Baugenehmigung. Für letzteres ist noch nicht alles klar, denn für den neuen Raum braucht es einen zweiten Fluchtweg und wie der gebaut werden soll ist noch nicht ausdiskutiert. Geht alles glatt, könnten mit ab Herbst auch die kleinsten Kindergartenkinder schon betreut werden.

Zugestimmt wurde dem Antrag von Waltraud und Heinz Stachowitsch, die in Freiham ein Einfamilienhaus bauen wollen. Zugestimmt wurde auch dem Antrag von Simon Zosseder junior für eine Umnutzung eines Heizraums in eine Kfz-Werkstatt in Spielberg.

 

Quelle: Beitrag ovb-online.de

 
Ergebnisse Bürgermeisterwahl PDF Drucken E-Mail
Montag, 03. März 2008 07:43
Gemeinde Eiselfing
Gemeinde Eiselfing Gemeinde Eiselfing width=
 
Wahl des Ersten Bürgermeisters
 
Stimmberechtigte: 2230 Wähler: 1614 Wahlbeteiligung: 72,38%

Nr. Bewerber
Parteigültige
Stimmen Prozent
1 Oberhuber, Rupert CSU 887 55,79%
  Landwirt, 1. Bürgermeister
2 Maier, Sepp SPD 557 35,03%
  Baumeister, Dipl.-Ing. (FH)
3 Reinthaler, Georg GRÜNE 146 9,18%
  Krankenpfleger

         
   

gültige Stimmen:

1590 98,51%
   

ungültige Stimmen:

24 1,49%
         
 

Gewählt ist: Rupert Oberhuber

 

Quelle: http://www.http://www.landkreis-rosenheim.de/wahlen/bgm2008/haupt.htm

 
 
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